Fährt hier jemand 4-Zylinder und hat Vergaser Ahnung?

  • Moin, habe mir da im Frühjahr bei ebay ein Problem gekauft. CB650 AME Umbau, Preis war günstig, aber Moped zu weit weg ums anzuschauen. also blind gekauft, weil, hatte ja neu TÜV. Als sie ankam , erstmal Motor gecheckt, lief, alles gut. denkste. Kupplung trennte nicht, Motor auf, Kupplungsmutter konnte ich mit 2 Fingern losdrehen. Alles schön gemacht, angeschmissen, und jedesmal, wenn ich einkuppel, säuft sie ab. Läuft im Stand einwandfrei, nimmt gut Gas an. Vergaser nicht original aber mit Sportlufis, stammt, wie ich herausgefunden habe, von einer CBX. Waren 115er Düsen drin, habe dann 92er Düsen aus einem originalen PD51 Vergaser eingebaut, der aber leider nur in die älteren Modelle passt. Effekt ist derselbe, sobald ich Kupplung kommen lasse und Gas gebe, geht sie aus. Kompression ok. Wat nu ?

  • Hinterrad aufbocken und mal ohne Last testen. Könnte aufschlussreich sein. Wenn sie ohne last halbwegs sauber hoch dreht, sollte sie auch fahren.

    Alternatv höchsten Gang rein und schieben, um mal zu gucken, ob das Getriebe frei ist.

    Inoffizieller Sachverständiger für bayerische strassengräben

  • Zum Getriebe ist schon alles gesagt worden, außer dass die Kupplung einfach zusammenkleben kann, wenn so ein Moped länger steht. (Du schreibst ja selber Frühling)

    Was den Vergaser betrifft, für unten rum sind eigentlich die Leerlaufdüsen zuständig. Von dem her: Hält das Moped (ohne Choke), wenn warm den Leerlauf? Kannst du, im Leerlauf Gas geben und nimmt sie dann Gas an und dreht hoch?


    Hast du Kontaktzündung oder elektronische Zündung?

  • Erstmal die simpelsten Fehlerquellen ausschließen.

    Seitenständerschalter (wenn vorhanden) kann auch vergammelt sein und klemmen.

    Ich denke das Shadow diesen meinte?

    Fahr nicht schneller, als dein Schutzengel fliegen kann

  • wäre auch ne Möglichkeit wenn nicht die geslöste Mutter im Kupplungskorb befestigt wurde...somit Durckplatte Lamelle und Stahlscheiben Satz a/e...dann sollte der KUPPLUNGSKORB auch nicht eingeschlagen sein und idealer Weise auch bei getätigter Kupplung das abheben der Druckplatte sammt Lamellenentlastung geprüft und für in Ordnung befunden worden sein.

    Dazu tritt man den Kicker...bestätigt den Starter, dreht das Hinterrad bei eingelegtem Gang, oder schiebt den Bock mit eingelegtem Gang und gezogener Kuppnung...ob die Kupplung Trennt und den Kraftschluss auch wieder gewährleistet.


    Was hast du also genauer gemacht und überprüft?



  • Er hat sich seit gestern nicht mehr gemeldet .... also einfach mal ABWARTEN, was er (Alteisen) schreibt.

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  • Sie läuft im Stand einwandfrei und läßt sich hochdrehen. Motor hat volle Kompression, Kupplung hatte ich auseinander, funzt, Zündung ist auch ok. Es ist der Vergaser, der Probleme macht, ein Unterdruckvergaser von einer CBX 650. Die CB war viele Jahre abgemeldet und der Vorbesitzer (der jeden Kontakt verweigert)hat wohl den originalen, verharzten Vergaser gedumpt. Ich bin auch schon ein paar Meter mit hochdrehendem Motor gefahren. Die Frage ist, wo muß ich beim Vergaser ansetzen, noch größere Düsen als die 115er? Am Besten wäre natürlich der originale Vergaser, aber die paar, die auf dem Markt sind, werden wie Gold gehandelt. Es sind nicht die PD Schiebergaser der frühen Modelle, die passen nicht (habe einen PD51 hier liegen), Die `83er CB 650 hat einen anderen Zylinderkopf (Modellpflege mit anderem Vergaser).

  • Haben den die jetztigen Vergaser wenigstens in etwa die gleiche Größe, sprich Durchmesser?

    Die original Düsengröße bring dir ja absolut nichts, wenn du statt nem z.b. 34er nen 38er Vergaser drauf hast.

  • Von der CBX 650 gab es sowohl ein 50PS Variante, als auch ein mit 75 PS. Musst Du mal prüfen ob das nur durch Bedüsung und anderer Nocke stattgefunden hat oder ob es da gleich nen größeren Vergaser gab.