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VN800 Rahmen Schweißarbeiten

  • Hallo zusammen.


    Auf meiner VN800 ist seit Kauf ein Peanut drauf. Hierzu wurden Halterungen, welche für den originalen Tank am Rahmen waren, abgeflext. Darüber hinaus wurden vorne links & rechts am Rahmen Muttern aufgeschweißt, um den Peanut zu fixieren.


    Das Motorrad hat noch bis 2021 Tüv, ich wollte nur im Vorfeld schon mal geklärt wissen, ob das Muttern anbruzzeln eventuell ein Problem sein könnte. Schweißarbeiten am Rahmen sind ja mit Vorsicht zu genießen.


    Ich habe überlegt, im Zweifelsfall den originalen Tank zu verbauen. Dazu müsste ich das Thermostat wieder unter den Tank verbauen, also eine Halterung anschweißen lassen. Eine Halterung für die vordere seitliche Tankbefestigung müsste auch wieder her. Inwiefern die zwei aufgesetzten Muttern am Rahmen noch sichtbar sind, ist noch nicht klar...


    Ich wäre euch für konstruktive Beiträge sehr dankbar!


    Gruß

    Jörg



  • Beilackieren, das es nicht so offensichtlich ist und gut, die stellen so jetzt keinen Schwachpunkt dar, zumal drüber und drunter Knotenbleche, zwar ab Werk, aber genauso komisch angeschweißt sind. Ich würd da einfach kein Wort drüber verlieren:hey:

  • Stimmt...Ab Werk ist es sehr oft nur dahingerotzt...Schweißspritzer nicht mal entfernt...einfach Lack drüber Abfahrt.

  • Wenn der tank irgendwann mal auf ner Sporty oder sonst was in Serie war, wie soll der Prüfer wissen ob der original oder Nachbau ist... und bei original brauchst nix soweit ich weiss

    ... "to chop" heißt abhacken, daher sollte man alle original Teile zersägen, zerhacken oder kleinschlagen, flexen geht natürlich auch. Nur so gewinnt man den Respekt echter Motorradfahrer, die ehrfürchtig staunend von der handverbastelten Kiste stehen werden. Die Mädels werden sich allein beim Anblick nackig machen. Es ist Zeit sich selbst zu verwirklichen und den Hocker brachial aufzubohren, JETZT ...

  • Das Argument, daß noch nie jemand nachgefragt hat ist ja nicht neu und wird auch immer wieder gerne genommen;)

    Vielleicht war meine Antwort aber auch nur etwas zu kurz gefasst:huh:


    Aus dem Ausriss von Motorradonline (Sorry, dass ich mir nicht die Mühe mache die StVZO durchzuwühlen) geht schon einmal hervor, dass Tanks Eintragungspflichtig sind.

    Und Änderungen an Tanks (wie sie meistens nötig sind wenn ein Serientank X auf ein Bike Y montiert werden soll z.B. Tunneländerungen) , oder die Verwendung eines anderen Tanks als des ursprünglich zugehörigen, können demzufolge nicht "einfach so" in Ordnung sein.

    Sie sind zu prüfen = vom Sachverständigen abzunehmen und danach Eintragungspflichtig.



    Es kommt ja auch keiner auf die Idee z.B. eine Fremdgabel ohne Eintragung zu fahren:grin:

    Natürlich kann man damit auch einfach so rumfahren, imo besteht aber ein Restrisiko wenn man irgendwann an den "falschen" kommt.

  • schließe mich da an, eintragen ja, aber es erzeugt nunmal weniger Schwierigkeiten wenn es ein original tank ist, als ein Nachbau... zumindest meine Erfahrung

    ... "to chop" heißt abhacken, daher sollte man alle original Teile zersägen, zerhacken oder kleinschlagen, flexen geht natürlich auch. Nur so gewinnt man den Respekt echter Motorradfahrer, die ehrfürchtig staunend von der handverbastelten Kiste stehen werden. Die Mädels werden sich allein beim Anblick nackig machen. Es ist Zeit sich selbst zu verwirklichen und den Hocker brachial aufzubohren, JETZT ...

  • Ich denke, ich werde den originalen Tank montieren. Dazu muss ich das Thermostat an der ursprünglichen Stelle befestigen(kleine Halterung anschweißen), und ein kleines U für die fordere Befestigung des Tanks anschweißen. Wenn ich mich nicht verguckt habe, sind die Stifte links und rechts am Rahmen dafür vorgesehen, den Tank einzuhängen. Die Gummidämpfer sind ja im Zubehör (92075) erhältlich. Hätte somit die alten aufgeschweißten Muttern im Verborgenen(werde sie trotzdem Beilackieren), und würde somit hoffentlich safe sein.