Das Magazin für umgebaute Motorräder

American-V2-Magazin

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Meine VZ1600

  • Hallo miteinander,


    nach nun den ersten Fahrten wollte ich meinen kleinen Umbau präsentieren. Nicht auch zuletzt da mir hier im Forum mit einigen Themen geholfen wurde!

    Ich traue mich garnicht es „custombike“ zu nennen, wenn ich sehe was ihr alle hier umbaut :D

    Ich bin 24 und Berufswegen nur langweiliger Vertriebler und leider nicht mit geschickten Händen geboren. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden!


    Was ich gemacht habe:

    - Originalheck nachgekauft, mit Plotter eine Form konstruiert und anhand dessen Heck abgeflext. Dann beim Lackierer neulackieren lassen

    - Miniblinker vorn, und 3in1 hinten

    - Seitlicher Kennzeichenhalter von Motorrad Burchard

    - Dadurch musste ich „neu- bzw umverkabeln“. Die Bilder erspare ich euch. Aber mittlerweile alles „fachmännisch“ unter dem Sitz in Mini Kunststoffdosen versteckt.

    - Neue Spiegel, sowie neue Griffe

    - LED leuchten in der Armatur (weniger Zweck, vielmehr „jetzt sind wir schon dran, was kann man noch machen)


    Was noch offen ist:

    Kühlergrillabdeckung in Chrom (ja ich habe Chrom lieben gelernt)


    In dem Zuge möchte ich festhalten: ohne die zahlreichen Posts hier im Forum hätte ich mich wahrscheinlich nie an so ein Projekt getraut. Aber mit dem ganzen Input der hier zur Verfügung steht, fühlt man sich schon fast wie „alle anderen können es ja auch!“


    Gute Zeit miteinander!

  • Kazuki... Gesundheit...warte mal bis der Motor klappert...taugt halt nur begrenzte Zeit .

    Keine Kohle in Leichen versenken.

    Siehst du vielleicht jetzt noch nicht...die Ernüchterung wird dich einholen wenn die Schrott nach Osten billig los wirst....mit Metallauseurf innermotorisch.

    Freue dich mal solange das

    Ding noch löppt.

  • Kazuki... Gesundheit...warte mal bis der Motor klappert...taugt halt nur begrenzte Zeit .

    Keine Kohle in Leichen versenken.

    Siehst du vielleicht jetzt noch nicht...die Ernüchterung wird dich einholen wenn die Schrott nach Osten billig los wirst....mit Metallauseurf innermotorisch.

    Freue dich mal solange das

    Ding noch löppt.

    Die Aussage ist Quatsch.

  • Du hast mit den Motoren bei der Überholung in Stückzahlen andere Erfahrungen gemacht.

    Bei mir im direkten Bekanntenkreis haben sich zwei Motord mit unter 40TKm komplett zerledert bei regelmäßiger Wartung beim Markenschrauber und moderater Fahrweise....somit auch Praxis...nicht aus der Luft gegriffen.

  • Marken sind halt einfach überbewertet.

    So oder so.


    Hier in weitem Umkreis gibt's kaum noch Markenwerkstätten mit fähigen Mechanikern, die sind da nämlich alle nach der Meisterprüfumg abgehauen und mittlerweile selbstständig oder beim TÜV.

  • Es liegt viel an der Fahrweise, untertourig ist tödlich , Liegt die Motordrehzahl unter der Getriebedrehzahl zerschlägt es

    den Steuertrieb-

    Fachwerkstätten, ist auch so eine Sache für sich.

    Markenschrauber bedeutet nicht das Sie an ihren Produkten auch schrauben können.

    Ich habe Motoren geschickt bekommen die Totalschaden sein sollten, war nach Vermessung und Sichtung aber nicht.

    Zusammen gebaut läuft-


    Weil 2 Motoren sich zerlegt habe würde ich das nie als Grundlage für alle nehmen.

    Von den 1600 Kawasaki Motoren kommen die meisten erst nach 120 000 km auf den Tisch, 90 % sind dann noch ungeöffnet-


    _Nie untertourig fahren

    _Nie ohne Kupplung schalten

    _Kühlmittel D30

    _Motoröl LM HD50 Sommer, HD30 Winter oder 20W50 immer Mineralisch-


    Viele behaupten auch der Motor ist zu Komplex zum schrauben. auch das ist eine Sache die so nicht stimmt.

    Es ist ein Motor, nix anderes.


    Zum Glück kann ich NIX sehe aber gut aus

    Schönen Vatertag für die Väter, Schönen Tag die es noch werden wollen.

  • Beide Motorräder wurden gebraucht gekauft, in den Markenbuden selbst vom Mester oder langjährigen Gesellen mit Unterlagen des Herstellern genau geschraubt. Wartungen wurden seitens der Fahrzeugbesitzer jährlich eingehalten, die Motoren warm gefahren im mittleren Drehzahlbereich bewegt....Flüssigkeitsstände wurden regelmäßig kontrolliert.

    Der letzte VZ Kazukimotor ist bei der Abschlussfahrt, wo ich dabei war, nach 100km über Land bei 80-120km/h zerledert.

    Der verstorbene Inhaber und Meister der Suzukibude hat den Motor geöffnet, Späne ohne Ende im gesamten Motor im Getriebe, Zylinder irreparabel beschädigt....Kernschrott.


    Vielleicht auch zwei bedauerliche Einzelfälle.


    Auf Arbeit wie zu Hause habe ich viele Motore, Getriebe und Kadan instandgesetzt, wo Kollegen nen Materialschein für einen Rumpfmotor, Austauschzylinderkopf schon eingereicht haben.

    Suzuki Deutschland traut auch seinen angeschlossenen Fachwerkstätten nicht zu das Zahnflankenspiel bei Kadaninstandsetzungen zu messen und entsprechend mit Distanzscheiben einzustellen.

    Soll alles in die Zentrale Instandsetzung im Hauptsitz gesendet und dort instandgesetzt werden.

    Paar Spezialwerkzeuge sind notwendig. Die ich mir nicht bauen wollte/konnte habe ich mir ausgeliehen.

    Naja simple Mechanik, die einfach zu schrauben ist.

  • Diese verdammt kurze Zeit den Beitrag nachzuarbeiten, Bilder einzufügen ist nicht normal nutzbar....nervt immer wieder elendig.


    Das was du schreibst sollte jeder Schrauber nachvollziehen können. Nicht jeder Fahrzeughalter der einen Singe oder großvolumigen Zweizylindermotor fährt weiß und beachtet das. ...im Drehzahlkeller rumpöttern im Kurzstreckenbetrieb, Lastschläge durch das hohe Drehmoment. Genauso tödlich für den Motor wie die Leerlaufdrehzahl so weit runterschrauben bis der Motor gerade noch so vor sich her humpelt ...Schätzelein mit wenigen Stehkilometern und dann plötzliche ein Motorschaden.

    Beide Motorräder wurden gebraucht gekauft, in den Markenbuden selbst vom Mester oder langjährigen Gesellen mit Unterlagen des Herstellern genau geschraubt. Wartungen wurden seitens der Fahrzeugbesitzer jährlich eingehalten, die Motoren warm gefahren im mittleren Drehzahlbereich bewegt....Flüssigkeitsstände wurden regelmäßig kontrolliert.

    Der letzte VZ Kazukimotor ist bei der Abschlussfahrt, wo ich dabei war, nach 100km über Land bei 80-120km/h zerledert.

    Der verstorbene Inhaber und Meister der Suzukibude hat den Motor geöffnet, Späne ohne Ende im gesamten Motor im Getriebe, Zylinder irreparabel beschädigt....Kernschrott.


    Vielleicht auch zwei bedauerliche Einzelfälle.


    Auf Arbeit wie zu Hause habe ich viele Motore, Getriebe und Kadan instandgesetzt, wo Kollegen nen Materialschein für einen Rumpfmotor, Austauschzylinderkopf schon eingereicht haben.

    Suzuki Deutschland traut auch seinen angeschlossenen Fachwerkstätten nicht zu das Zahnflankenspiel bei Kadaninstandsetzungen zu messen und entsprechend mit Distanzscheiben einzustellen.

    Soll alles in die Zentrale Instandsetzung im Hauptsitz gesendet und dort instandgesetzt werden.

    Paar Spezialwerkzeuge sind notwendig. Die ich mir nicht bauen wollte/konnte habe ich mir ausgeliehen.

    Naja simple Mechanik, die einfach zu schrauben ist.

  • Ich frag mich ja einwenig ob Du die Meister und Altgesellen dabei beaufsichtigt hast, woher willst Du sonst wissen, daß die sich streng an die Werksvorgaben (wobei die nich zwangsläufig richtig sein müssen) gehalten und nich bei der Arbeit geschlampt haben? :/


    Was originale WHBs angeht, da hängen oft nicht umsonst seitenweise Korrekturanweisung dran, wir mit irgendwas dann doch anders zu verfahren als es vorne drin stand.

    Besonders VW ist da ganz groß...

  • Als ich mir eine Moto Guzzi Falcone Nuova gekauft hatte, von der Feuerwehr in Bozen hat mit jeder erzählt das der Motor verrecken würde, die taugen nix. Damals gab es kein Internet.


    Das einzige was an dem Krad kaputt ging war die Welle auf der die Kipphebel arbeiteten.

    Wenn die Krad Polizisten die Motoren stundenlang am Strassenrand laufen gelassen haben wurden die Wellen nicht geschmiert.

    Die neue Welle bekam 3 Bohrungen ein Gewinde , die Kipphebel RG 7 Lager und eine Ölleitung. Nie mehr Probleme.

  • Ich frag mich ja einwenig ob Du die Meister und Altgesellen dabei beaufsichtigt hast, woher willst Du sonst wissen, daß die sich streng an die Werksvorgaben (wobei die nich zwangsläufig richtig sein müssen) gehalten und nich bei der Arbeit geschlampt haben? :/


    Was originale WHBs angeht, da hängen oft nicht umsonst seitenweise Korrekturanweisung dran, wir mit irgendwas dann doch anders zu verfahren als es vorne drin stand.

    Besonders VW ist da ganz groß...

    Kawasaki auch, Im ersten WHV steht das man bei den 1500 /1600 Motoren Kompression prüfen kann. Nachdem hunderte Motoren zerlegt wurde ,kein Fehler gefunden wurde, kam ein Rundschreiben das man den Zylinderdruck nur messen kann bei ausgebauten Decompressor. Ich bekomme heute noch Motoren bei denen steht das der Zylinderdruck unter der Verschleissgrenze liegt- Gemessen wird heute noch mit eingebauten Decompressor. Gut für die Werkstatt, schlecht für den Kunden.

  • Sowas findet sich ja haufenweise.


    Hatte grad ne Antriebswelle die mit 220NM angezogen werden soll, mit zwei einzelnen Kegelrollenlagern in der Nabe

    Eigentlich wollen die die Kontermutter mit dem Drehmoment angezogen haben, davon steht halt nur nix im WHB :facepalm:

  • Geht nix über Fachwissen. Beim Reifenhändler hat mir der Monteur gesagt das das Knebelloch von der Steckachse immer mit der Öffnung nach vorn sein muss. Das hilft Geräusche und Luftwiderstand zu verringern. Ich freue mich immer neues Wissen zu sammeln, auch aus dem Bereich der Fabeln. Allerdings habe ich noch nicht heraus gefunden ob es das vordere oder das hintere ist.

  • Hatte mal ne 1500 er VN in der Mache...Motor geöffnet Pipapo...neu Kolben und das Geraffel. Motor wieder rein, Kunde abgeholt. Nach 14 Tagen kommt der an und meinte, er kann nicht in den fünften schalten.

    Gugg ich nach, voll aufgeregt, weil ich dachte, hab nen Fehler gemacht. Wars ne Vier Gang :facepalm: :facepalm: :facepalm: