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Das Magazin für umgebaute Motorräder

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Unterwegs Bilder Fred

  • Udo, wenn du nicht mehr weiter kommst ist es was Enstes am Bock, ich hoffe nichts ...

    .....Das Spiel mit den Vertriebenen hat mein Pa auch durch, Opa im Krieg eingezogen...Haus in Ostpreußen verlassen, am Ende des Dorfes haben die Russen die ersten Häuser in Brand geschossen mit den Panzern.

    Mit den Pferdewagen dann ins nördliche Brandenburg.

    Mein Pa war noch paaf mal in seinem Dorf im Wohnhaus und hat sogar sein ehemaligen polnischen Schulkammerad getroffen, der uns dann besucht hat.

    Würde da auch nocb mal rüber fahren, da in Polen und CZ sehr schöne Ecken gibt und die Leute sehr freundlich sind.

  • Hoffentlich isses nur der Stecker zwischen Lima und Regler....hab da so Kandidaten, bei dem das au passiert ist;)

    Dort treffe ich dann meinen Vater,
    dort treffe ich dann meine Mutter,
    dort treffe ich dann meine Brüder
    und Schwestern.
    Dort treffe ich dann all jene Menschen
    Meiner Ahnenreihe—von Beginn an.
    Sie rufen bereits nach mir, sie bitten
    mich meinen Platz zwischen ihnen ein-
    zunehmen.

    Zwischen den Toren von Walhalla,
    wo die tapferen Mannen ewig leben
    .


  • Versuch zwei:

    Heut gab es mal etwas skurril anderes. Operation 'Peg Leg'!

    Der alte Mann, dem ich vor zwei drei Monaten die MCJ-Tüten von Astrion an seine Wildstar genagelt habe, hat mich gefragt, ob ich ihn nach Böhmen (CZ) begleite, denn er wolle da 'etwas' in Raschowitz abholen.


    Ich hab zugesagt und los gings.

    Am Callenberg und Kai vorbei...

    Ab nach Sohland an der Spree und rüber in die Tschechei.


    Legger geluncht und weiter Meter machen.


    Ein paar schöne Kurven verhaftet, die böhmischen Berge bewundert, dieses Mal erstaunlich gute Straßen befahren und immer weiter Richtung Râsovice.


    Gegen 14Uhr sind wir dann in so einem kleinen Kuhkaff mitten im Nirgendwo angekommen. Straßen wurden zu Kopfsteinpflaster und dann zu Sandwegen. Vor einem Hundert fünfzig Jahre alten Haus halten wir.


    Es war das alte Familienhaus von meinem alten Mitfahrer, hier lebte sein Großvater bevor die Familie nach dem 2WK vertrieben wurden.


    Er hatte mit den Einwohnern schon telefoniert und wir wurden nett empfangen.

    Nach einer Hausführung die viele Erinnerungen von alten Fotos nun real werden ließ, gab es etwas Verrücktes. Eine Beinprotese aus dem Jahre 1943.

    Sie gehörte dem Opa meines Bekannten. Ein besonderes Stück Familiengeschichte. Mit Händen und Füßen noch etwas verständigt und bedankt und kurz bevor wir los wollten gabs noch einen Tipp.


    Drei km weiter sei wohl ein Friedhof, der auch Gräber von Deutsche beherbergte. Auf den Grabsteinen sollen sogar die Wohnorte und Hausnummern zu finden sein. 😳

    Zeit für diesen Abstecher hatten wir natürlich noch und haben den Friedhof angefahren. Wahnsinn, das war echt alles sehr seltsam. Mein Mitfahrer hat dann auch noch das Familiengrab gefunden, in dem einige Verwandte von ihm gebettet wurden (2.WK...).

    Erstaunlich das die Gräber noch existiert haben. Einige Fragen konnten aufgearbeitet werden aber im Magen wurde es auch etwas schwer.


    Ab nach Hause und die Gegend hat die Stimmung wieder steigen lassen.

    Das war heute ein verrückter Tripp.


    Live is not always sunny.

  • Holzbein und Fuchsschwanz am Bock...

    Ja diese Storys über 'Flucht und Vertreibung' haben hier einige aus unserer Gegend. Mario du meintest ja auch deine Familie betraf das.



    Die Holzprotese kam übrigens folgendermaßen ins Spiel:

    Der Opa wurde im Krieg angeschossen und lag nahe Kiew auf dem Felde. Nen russischer Bauer hat ihn wohl geborgen (sehr unüblich wahrscheinlicher wäre es, erschlagen zu werden, siehe Vernichtungskrieg im Osten und Racheaktionen) und ins deutsche Kriegslazarett in Kiew gebracht. Dort wurde das Klumpbein amputiert und der Opa ausgeflogen bevor die Rote Armee kam.


    Der Beinverlust hat ihm wohl das Leben gerettet.

  • Danke Micha für die Geschichte. Verursacht tatsächlich ein flaues Gefühl im Magen, weil es auch die Familie meines Papas betraf. Meinen Großvater hab ich dadurch nie kennengelernt.
    Und eine schöne Tour habt ihr gemacht 👍🏼

    Die Theorie ist in der Praxis meist anders.

  • Sehr geile Tour mit ordentlich Hintergrund :thumbup:

    Als mein Opa noch lebte sind wir zusammen nach Schlesien gefahren in sein Elternhaus und wurden herzlich dort empfangen. Solche Momente bleiben hängen :thumbup:

  • Bin heute auch wieder on the Road

    :)

    Vom Kumpel das gemeinsame Projekt überführen.

    Morgen hol ich dann meine aus dem Stall

  • Bin gerade auf nem Naturcampingplatz an einer Flussschleife meiner Frau und Tochter...mein Zelt aufgebaut...mit Freunden grillen und pasr schöne Stunden verbringen

  • Seid ner halben Stunde wieder zu Hause...habe vor ner Stunde gemerkt wie mein Körper langsam immer mehr runter fährt...34°C in der Werkstatt und Hackengas an Aufträgen.

    Habe eben noch nen Hefeweizen gezischt.

    Morgen Vormittag Ma besuchen, zum Mittag den Pa abholen...dann übernimmt meine Nichte...

    Mal schauen, vielleicht fahren wir morgen noch mal rüber zu der Truppe von meiner besseren Hälfte" Schwarze Marder"...sind langjährige sehr Freunde von uns...