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Das Magazin für umgebaute Motorräder

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Beiträge von Kermit R.

    Das DDR Campingtopfset hatte ich mal fürn paar Euro für ein Shovel-Lufi-Cover bei Kleinanzeigen gekauft. Hatte aber nicht gepasst. Jetzt schon. Man brauch immer genug Schrott in der Garage! :)

    Nachtrag zum wheel swap:

    Die Distanz für den Zahnkranz ist fertig. Allerdings wurden es 35mm lange Schrauben M10x1,25. Passt besser. (Schrauben werden noch gesichert)

    Cover/Topfumbau hat auch funktioniert, und zwar auf Anhieb saugend. 8)

    Und zum Schluss: die Steckachse wird doch ne längere, man soll ja keine Kontroll-WauWaus ausm Schlaf reissen. Dank schon mal an die Gletscherwand!


    Weiter gehts mit Standardzeug: Bremsen machen, Gabel zerlegen, Armaturen... fu** is das kalt hier, ersma n Mixer. :drink:

    Erzgebirgsvorland? Da biste ja in der Nähe... 1,80 ist ja jetzt auch nicht so riesig. Fahr doch mal zu TT in Oberlungwitz, der hat bestimmt paar Kisten rumstehn, erst mal zum kucken. XVS650 wär vlt. was...

    Die Namen kommen mir bekannt vor, hat aber alles nicht gepasst vorn &/oder hinten.. hmm.. egal. Nochmal wühl ich mich da nich nochmal durch. :P

    Du hattest die auf der HD, oder? Da geht das mit den fetten Würfeln vmtl. nach hinten los, sind wahrscheinlich auch ziemlich weich. Lastindex sollte bei mir eigentlich passen, ist jetzt über original. Bin sehr gespannt wie sich das dann fährt mit den 200kg. Aber das dauert leider noch ne Weile...

    Qual der Wahl.


    Da der Radumbau nun weitgehend geklärt ist, gings an die Reifenwahl. Dabei scheiden sich bekanntlich die Geister. Für mich stand hier die Optik im Vordergrund. Dass es für 15" Felgen nur unpassendes, gesichts- und seelenloses (a la ME 880 etc.) gibt, hatte ich schon rausgefunden. Die Felgengrössen sind jetzt 3.00x16 und 1,85x19, damit wären 130/90-16 und 100/90-19 ideal. Dafür gibts natürlich die Chopperreifenklassiker: Avon Speedmaster, Shinko, Cooker, Heidenau K34 etc.pp. & Co. Würde alles gehn, aber es durfte auch gern etwas radikaler sein. Daher hab ich mich im Endurobereich umgeschaut, aber da sah es mit der 16"/19" Kombi ziemlich mau aus. Den fernöstlichen Duro HF904 fand ich noch recht ansprechend, bis mein Blick auf die Bates Baja 90 von W&W/Heidenau fiel.

    Hergestellt in meiner Heimat, mit Freigabe für meine Felgengrössen, aber nicht grad billig. Damit bin ich ins 4-stellige mit diesem Projekt geschippst, egal. Vorn gleich neue Radlager mit eingebaut, bisschen Rost beseitigt, ne Speiche gerichtet und Reifen per Hand aufgezogen (anstrengend). Hinten werd ich mal nen Reifenservice bemühen. Nich dass die gute Alufelge zerkratzt wird.

    Es geht voran. Gesundes Neues Folks! Skål! :drink:

    2YL/5G5 rear wheel swap


    Die Aufgabe: ein XV750 (5G5) 16" Gussrad in eine XV535 (2YL) einzubauen. Damit geht man einer begrenzten Reifenwahl für 15" Hinterräder aus dem Weg und so ein sexy Gussrad sieht auch voll trendy aus. 😎


    Vorab: Es passt fast nichts auf Anhieb, dennoch ist der Umbau vergleichsweise einfach. Die Bremstrommeln sind unterschiedlich im Achs- und Trommeldurchmesser, es muss also eine 5G5 Bremstrommel benutzt werden.

    Die Steckachse der 2YL hat 15mm Durchmesser, die der 5G5 17mm, ist aber etwa 15mm kürzer. Sie kann dennoch gerade so verwendet werden. Der Achskopf ist mit 22mm Durchmesser zu dick und muss auf 20mm abgedreht werden, damit er in die Klemmung der Schwinge passt. Auf der Winkeltriebseite wird innen eine (!) 80mm lange Buchse benötigt, auf der Bremsseite (rechts) braucht es eine 4mm U-Scheibe zwischen Bremse und Achskopf.

    Dann sitzt das Rad etwa in Fahrzeugmitte, die Achsmutter links lässt sich noch mittels Splint sichern und der Achskopf sitzt ca. 5mm in der Schwingenaufnahme. Mal sehn was der TÜV meint, sonst muss eine neue, etwas längere Achse her. Ich denke aber das klappt. Die wirklich gute Nachricht: Das Bohrbild der Zahnkränze zwischen Winkeltrieb und Nabe der beiden Fahrzeuge ist identisch! Man kann also den Kranz der 535 direkt in die 5G5 Gussnabe schrauben. Legt man dort noch eine 6mm dicke Scheibe unter und baut 30mm Paßschrauben ein, dann ist auch hier die Distanz perfekt.

    Jetzt fehlt nur noch eins: Die 5G5 Blechbdeckung zwischen Nabe und Winkeltrieb ist ca. 5-6mm zu kurz.

    Entweder man dreht sich was neues aus einer 200x50mm Aluronde (ca.50,-€ Material, Sauerei und Stunden an der Drehbank) oder man findet einen passenden Alutopf und schraubt/nietet dessen Rand in die vorhandene 5G5 Abdeckung ein. Bei mir wirds zweiteres. Jetzt noch neue Radlager rein, dann ist das Thema erledigt.


    Zum umgekehrten Swap, also ein 535 Rad in ne 5G5 zu bauen, kann ich nicht viel sagen. Ich hoffe ihr Verrückten nehmt nicht die dünne 535 Achse dafür, wenn nicht, dann ist aber ein Lager/Bremstrommel-Umbau angesagt!

    Dieser swap ist bestimmt schwieriger bei ner Abnahme zu erklären, da die 535 leichter und leistungsärmer ist. Das Problem hab ich hier nicht, da ich was Grundsolides in was Schwaches pflanze. Soweit zur Theorie. :hey:


    Das Ganze schrub ich um mir das selbst zu merken. Vielleicht wills ja in Zukunft auch noch jemand wissen. Skål. :drink:

    So, mal kleines Update. Hab preiswert nen Motor gekauft, der auch dreht aber wenig Kompression hat. Dank an Christian, falls Du das liest. Dem Aggregat werd ich mich später widmen, erstmal alles grob zusammen gebaut, die Gute steht jetzt auf eigenen Reifen.

    Sieht in dem Stadium ziemlich kagge aus, ich weiss, speziell der Motorhalter vorn oben ist das blanke Böse und muss verändert werden. Hab da auch schon ne Idee. Überhaupt ist das jetzt das Stadium, in dem man sich erstmal in die Kiste "reinkuckt" um Hässliches und Schönes zu identifizieren. Ziemlich spannend.

    Aber der Reihe nach. Erstmal Shovel Stossdämpfer zerlegen, alles bisschen anpassen, Federweg checken, Fender reinhalten, Bremsscheibe tauschen. etc. pp.. Wird ganz schön tief hinten, vorn dann auch. aber das ist gewollt fürs bessere Handling. Originalrasten haben eine gute Position, die werden dann aufgehübscht.


    Soweit erstmal. Schönes WE! :drink:

    nebenbei bemerkt:

    Als Fortbewegungsmittel fährt Elvira einen pechschwarzen uramerikanischen Ford Thunderbird Convertible Baujahr 1959 mit Weißwandreifen (auf Englisch: the macabre mobile), verziert ...

    Auf solche coolen Details hab ich bisher gar nich geachtet. Wahrscheinlich war ich irgendwie abgelenkt von den herausragenden schauspielerischen Fähigkeiten der Hauptdarstellerin. Also von beiden herausragenden Fähigkeiten. ;)

    Irgendwas kleines kommt da oben hin, vorzugsweise n alter Tank neu getunnelt, ist noch unklar. Ja und Elvira, Fürstin der Finsternis... RRRR Da gabs mal nen semi coolen B-Movie vor langer Zeit... in die Richtung gehts....



    ... nich. :)