Betriebsgefahr

  • Ich könnte :puke:


    Mein Unfall vom April 2016
    Jetzt hat die gegnerische Versicherung eine neue Idee!
    Sie bezahlt nicht da von meinen Fahrzeug eine Betriebsgefahr aus ging :pillepalle:
    Die haben bisher nur minimal Prozente von mein Lohnausfall und Schaden am Moped bezahlt.
    Schmerzensgeld null.
    Hab gleich mal eine Suchmaschiene bemüht was das ist und siehe da:


    https://www.haufe.de/recht/wei…ngsfolgen_212_116758.html


    Können die scheiß Versicherungen nicht einfach zahlen wenn es dir zusteht?
    Muss man immer vor Gericht und die Kosten weiter in die Höhe treiben.

  • Darauf bauen leider die meisten Versicherungsunternehmen, das die Unfallgegner irgendwann klein bei geben und sich mit Brotkrumen zu Frieden geben.
    Schalte ein sehr guten Anwalt für Verkehrsrechtschutz ein....wenn nicht schon geschehen....drücke dir die Daumen.
    Ist das auf dem Weg zur oder unmittelbar von der Arbeit passiert...die BG hat gute Anwälte genau für diese Fälle...dann drehen sich die Uhren für die andere Versicherungsgesellschaft ganz anders...vor allem was zu zahlen ist.

  • April 2016 :kotz:


    Und Eckie deine letzte Frage kann man auch nur noch mit "JA" beantworten.
    Leider wird das Jahr für Jahr schlimmer mit den Versicherungen. Es geht teilweise bei 100% geklärten Schuldfragen nix mehr ohne Anwälte weil die Versicherungen versuchen wo sie nur können was zu sparen. Aber aus eigener Erfahrung und aus meinem Umfeld kann ich nur sagen ein paar nette Zeilen in Paragraphen-Deutsch und die meisten Versicherungen knicken ein. Weil wenn ein Anwalt ins Spiel kommt steigen ihre Kosten.
    Was die damit bezwecken? Das einknicken von "Opfern" die keine Rechtsschutzversicherung haben und die "hohe Vorkasse" die ein Rechtsverdreher mit sich bringt scheuen.


    Ich persönlich reiche alles was mir auf den Sack geht an einen Rechtsverdreher und manchmal überrascht mich das Ergebnis.
    Da brauchst du aber auch einen kaltschnauzigen Rechtsverdreher.

  • Hab ja ADAC Verkehrsrechtsschutz
    Aber meine Anwältin ist wie es aussieht nur an ihrer Kasse interessiert, oder einfach nur zu unerfahren
    (Schätze so um die 27 Jahre alt)
    und nicht an meinen Interessen, dann hat mann doppelt verloren.

  • Na dann such Dir ma ganz schnell nen Anwalt wo auf Verkehrsrecht spezialisiert ist. Ist leider so (und wird immer schlimmer) das die Versicherungen egal wie, einen zum Aufgeben zwingen wollen. Kenn das aus eigener Erfahrung. Wenn se aber jemand an der Backe haben wo sich auskennt und se mit § zu scheißt, wo in dem entsprechenden Fall greifen geben se meist recht schnell auf.
    Is so wie schon gesagt wurde!


    Drück Dir die Daumen das alles gut zu Deiner Zufriedenheit ausgeht!!!!

  • Mandat entziehen nach Rücksprache mit deiner Rechtsschutzversicherung.
    Und am besten eine Kanzlei suchen die auf Verkehrrecht und Versicherungsrecht spezialisiert ist. Die ziehen der Rechtsabteilung der Versicherung so richtig die Hosen runter.

  • "Bewegt jemand im öffentlichen Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug, geht davon allein auf Grund dieser Tatsache eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer aus. Dieses theoretische Gefahrenpotential wird als Betriebsgefahr bezeichnet."


    Quelle: https://goo.gl/z85rrr


    Eckie : Ich hoffe alles wird gut. Wir Versicherungsnehmer sind aber meistens im Arsch. :cursing:


    Micha... :kuh


    Es kommt ja wohl auch nicht von ungefähr, dass die ganzen Teleskope,

    die nach intelligentem Leben suchen, von der Erde weggerichtet sind.

  • Hab ja ADAC Verkehrsrechtsschutz
    Aber meine Anwältin ist wie es aussieht nur an ihrer Kasse interessiert, oder einfach nur zu unerfahren
    (Schätze so um die 27 Jahre alt)
    und nicht an meinen Interessen, dann hat mann doppelt verloren.



    Du sollst deine Anwältin ja auch nicht nach jung und freundlich aussuchen. Such Dir eine die ihren Besen vor dem Büro parkt.


    Hau mal auf den Tisch, das wirkt auch bei jungen Anwälten.

    ....es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit........

  • Diese blöde Betriebsgefahr ist doch überhaupt der Grund , warum ne Versicherung zwingend erforderlich ist , und nicht der Grund aus dem diese sich dann weigern kann zu zahlen. :pillepalle:
    Such dir nen gescheiten Verkehrsrechtler , Eckie.

  • Die Geschichte kenne ich...
    Mein damilger Arbeitgeber hat eine Container-Wechselbrücke (ohne Container drauf)
    ordnungsgemäß in einem Industriegebiet abgestellt.
    Was passiert....ein Mofafahrer fährt zu weit rechts und knallt hinten unter die Wechselbrücke.
    Kauleiste komplett weg und mehr...


    Wir durften 20% der Gesamtkosten tragen.


    Aber...was ist denn damit:
    Von einem Motorrad geht grundsätzlich keine erhöhte
    Betriebsgefahr aus, es sei denn,
    die grundsätzlich höhere Instabilität
    des zweirädrigen Gefährts ist nachweislich mitursächlich
    für das
    Unfallgeschehen geworden (BGH, Urteil v 01.12.2009, VI ZR 221/08). :hmm:

  • Das bedeutet das die nich höher ist als bei der Dose und ein gescheiter Anwalt könnte den Punkt , das ein Zweirad instabiler ist (wäre aber bei der hier gefahrenen Geschwindigkeit eh nicht relevant) dadurch wett machen , daß die Betriebsgefahr geringer als bei der Dose ist , weil die Masse des Fahrzeugs erheblich geringer ist. ;)


    Die Frage ist eben , ob diese Betriebsgefahr , wegen der eine Haftpflichtversicherung zwingend vorgeschrieben ist , gleichzeitig der Grund sein kann , aus dem eben diese die Zahlung verweigern darf. :hmm:

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  • Da wird ganz einfach auf Zeit gespielt...geschädigt ist geschädigt Punkt.
    Wenns ne Familie getroffen hätte und durch die Nachrichten gegangen wäre, wäre da noch Öffentlichkeitsinteresse hinter und die Versicherung schnell um Schadensbegrenzung für das Unternehmen bemüht.
    Nach Rücksprache zu qualifizierten Anwalt wechseln und die andere trotzdem bürsten, wenn Tageslicht tauglich.

  • Nachdem mir in 2007 die Vorfahrt genommen wurde und ich im Krankenhaus landete, habe ich auch sofort einen Anwalt eingeschaltet. Ich hätte das alleine auch nicht durchgestanden.
    Vor kurzem erst wieder ein Fall abgegeben und zu meinen Gunsten abgeschlossen.


    Eckie, wenn Du eine Adresse für einen Verkehrsrechtler, der sich ausschließlich mit solchen Sachen befasst, dann schreib mir ne PN. Der sitzt ganz in Deiner Nähe und hat deutschlandweit Kontakte. Mein Fall war in Baden-Württemberg und er beauftragte dann dort Leute, denen er vertraut, sich die Gegebenheiten anzuschauen. Ich musste mich um nichts kümnmern.

    „Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.“ (Voltaire)

  • War Heute bei meiner Anwältin.
    Die Vers. hat ein Angebot gemacht, ein komplett Preis für alles
    Fahrzeugschaden, Lohnausfall und Schmerzensgeld was unter aller Sau ist.
    Gleich mit ein Schreiben im Anhang das ich dann nie wieder irgend welche weiteren Ansprüche stellen kann.
    Weiterhin die Aussage wenn ich nicht zusage werden sie von der Betriebsgefahr Gebrauch machen.
    Das sin nur Drohungen weil sie wissen sie müssen Zahlen. mit der Betriebsgefahr kommen sie in den Fall nicht durch,
    da gibt es schon mehrere Gerichtsurteile.
    Das grösste!!! Sie wollen mein Lohnausfall kürzen, da ich ja durch meine Krankheit weniger Ausgaben hatte,
    da ich die Benzinkosten für den Weg zur Arbeit nicht hatte.
    Hab gleich meiner Anwältin erklärt das ich immer mit den Fahrrad zur Arbeit fahre :D
    Ich hab jetzt eine Gegenforderung gemacht die sich gewaschen hat!
    Es wird wohl vor Gericht gehen.

  • Echt frech und dreist von der Vers.
    Aber das ist halt pures Kalkül, denn jede Einsparung rechnet sich auf die Masse an Fällen.


    Immer feste drauf mit der Juristenkeule Eckie :box:


    Die brauchen ihr Fett weg.