• Wieder der Griff in die Tasche / Geldbörse, wieder schwächt man die Kaufkraft.


    Wann lernen diese Personen, dass man mal in den oberen Reihen nach den "Verbrauchern und Verschwendern" suchen muss?

  • Falls es dann wirklich zu einer Senkung der Mineralölsteuer kommen sollte, werden die Konzerne sich die Kohle bestimmt reinziehen. Beim Verbraucher kommt davon bestimmt leider nichts an ;)


    Statt Senkung der Mineralölsteuer sollte man das vielleicht irgendwie mit der KFZ-Steuer verrechnen. (Übrigens zahle ich für meinen Opel Frontera gerade mal wieder 86 EUR mehr nächstes Jahr!).


    Einziger Vorteil bei der Sache ist das der ganze ausländische Transitverkehr auch bei uns mal zur Kasse gebeten wird.

  • Es gibt auch andere Meinungen,


    mir als Vielfahrer stinkt es gewaltig, in Deutschland die Autobahnen / Infrastruktur etc. über die KFZ- und Mineralölsteuer zu finanzieren und im europäischen Ausland werde ich nochmals zur Kasse gebeten und muss je Kilomater latzen (Fr, I, A, E ....) wobei gerade diese Länder unsere Autobahnen (privat zumindest) absolut kostenfrei nutzen.


    Meine Befürchtung vielmehr ist:
    Die Reduzierung der KFZ- und Mineralölsteuer wird Pfennige betragen, im Gegensatz zu den 100 EURO Mautgebühr / anno.

    Ansonsten bin ich duchaus ein Freund von einer jährlichen Mautgebühr bei gleichzeitiger angemessener Reduzierung der KFZ- und Mineralölsteuer. Damit würden wir lediglich auf EU-Ebene gleichziehen. Warum soll Deutschland denn seinen Vorteil als Transitland nicht postiv (für Deutsche) ausnutzen?


    Die deutschen Autobahnen werden gerade grenznah gerne als parallele Autobahn (und zum Transit sowieso) von allen anliegenden Staaten genutzt. An nahezu jedem Wochenende und in der Ferienzeit sowieso, an den gelben und andersfarbigen Nummernschildern auf vielen Transit-Autobahnen wie A61, A1, A3, A5 usw. zu beobachten.


    Wir haben ja einige Fachleute im Forum, warum melden denn viele große Speditionen einen Grossteil von Fahrzeugen Ihrer Flotte im Ausland an und operieren dann aber fast ausschliesslich in Deutschland?


    Ist das mit der Wettbewerbsgleichheit zu vereinbaren? Günstige Kosten wie Löhne, Versicherungen und Steuern im Ausland, jedoch die Kunden in good old Germany?



    Ich bin ja mal auf Eure Meinung gespannt.


    Saludos


    Jo

  • Zitat

    Original von Jo
    ...mir als Vielfahrer stinkt es gewaltig, in Deutschland die Autobahnen / Infrastruktur etc. über die KFZ- und Mineralölsteuer zu finanzieren...


    Wenn die Steuern denn dafür verwendet würden! Die Gelder fließen doch mittlerweile auch in viele andere Bereiche und werden dort zweckentfremdet.

  • @Stephan,


    recht hast Du, aber umso besser wenn mal der Ansatz da ist die Kosten gezielter (auch auf die Nutzer anderer Staaten) zu verteilen.


    Wichtig ist nur, die anderen Belstungen danach drastisch zu senken. Ich hoffe die KFZ-Fanhrer und deren Interessengemeinschaften werden sich in diese Richtung stark machen.


    Ich glaube wir Deutschen sind oftmals einfach zu blöd, so abzukassieren, wie die anderen es uns vormachen! Ich hätte zig' Beispiele!